Unternehmensblog Schritt für Schritt aufbauen 

Autor: Felix Petzel

Über mich: Experte für Leads, Sichtbarkeit & Neukunden. Mehr als 25 Jahre Erfahrungen in den Themen B2B Marketing, Content Marketing, Digitales Marketing und Leadgenerierung bei Unternehmen wie Microsoft, Amazon, Samsung Electronics, Nintendo und Google.

Erfolgreiches Inbound Marketing mit einem Unternehmensblog

(Lesezeit: 12 min)

Einen erfolgreichen Unternehmensblog aufbauen

Bevor wir uns damit befassen, was einen guten Unternehmensblog ausmacht, werden wir uns kurz ansehen, welche Rolle ein Blog als Bestandteil einer effektiven Content-Marketing-Strategie spielt.

Blogging ist eine effektive Möglichkeit, regelmäßig neue Inhalte zu veröffentlichen und zu promoten, die sich mit verschiedenen Anliegen Ihrer Interessenten und Kunden beschäftigen. Wir beleuchten in diesem Artikel das Thema Firmenblog im Zusammenhang mit der Leadgenerierung im Rahmen einer Inbound Marketing Strategie.

Denn, ein Blog unterstützt Ihr Inbound-Marketing in zweifacher Hinsicht: Zum einen ziehen Sie damit neue Besucher an, zum anderen hilft er Ihnen, diese Besucher zu Leads zu konvertieren. Warum das so ist, wird schnell klar, wenn Sie sich vor Augen führen, wie und warum Internetbenutzer online recherchieren. Sie suchen Antworten auf ihre Fragen oder Lösungen für ihre Probleme.

Also geben sie ihre jeweiligen Anliegen in eine Suchmaschine ein. Und wenn Ihr Blog die
entsprechenden Antworten oder Lösungen bietet, finden Internetbenutzer Ihre Beiträge und besuchen Ihre Website. Deshalb ist das Blogging für die erste Phase der Inbound-Methodik – das Anziehen von Besuchern – so essenziell.

Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den perfekten Unternehmensblog aufbauen und Inhalte produzieren.

Der Firmenblog im Kontext des Inbound Marketing

Mit jedem veröffentlichten Blogartikel erstellen Sie eine neue, einzigartige Seite für Ihre Website. Und damit erhöhen sich Ihre Chancen auf ein gutes Ranking in den Suchergebnissen von Google und Co. Außerdem ist es so wahrscheinlicher, dass andere Websites zu Ihnen verlinken oder dass Ihre Inhalte in den sozialen Medien geteilt werden. Und all das generiert Traffic für Ihre Website - das Ziel eines jeden Internet Blog im Kontext des Inbound Marketings.

Ihr Blog, und sogar einzelne Blogartikel, können aber noch mehr, als neue Besucher anzuziehen:

  • Sie können helfen, diese Besucher zu Leads zu konvertieren.

Wenn Besucher einen Ihrer Artikel lesen, haben Sie ihr Interesse bereits geweckt. In Ihrem Artikel können Sie dann weiterführende Angebote strategisch promoten, zum Beispiel ein aktuelles Video oder einen kostenlosen Leitfaden. Wenn Ihre Besucher sich also weiter informieren möchten, können Sie ihnen so die Möglichkeit dazu geben.

Mit Ihrem Blog können Sie sich auch als Vorreiter in Ihrer Branche präsentieren. Je mehr relevante Artikel Sie veröffentlichen, desto eher werden Sie bzw. Ihr Unternehmen als zuverlässige, vertrauenswürdige Informationsquelle angesehen. Und wenn Sie Vertrauen bei Ihren Interessenten aufbauen können, werden diese eher zu Kunden konvertieren.

Was macht einen erfolgreichen Blogartikel aus?

Lassen Sie uns dazu einen Blick auf entsprechende Strategien und Best Practices und Corporte Blog Beispiele werfen. Zuerst brauchen Sie natürlich ein Thema und einen passenden Titel.

Dabei gilt: Schreiben Sie informative Inhalte. Damit Ihre Artikel Leser finden, müssen Sie darin Antworten auf Fragen oder Lösungen für Probleme anbieten, nach denen Ihre Zielgruppe sucht.

Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Buyer-Personas. Wonach suchen sie? Worüber möchten sie mehr wissen? Welche Inhalte kommen gut an? Überlegen Sie, was Sie über Ihre Buyer-Personas und deren Interessen wissen – so werden Sie schnell auf Themen für neue Artikel kommen. 

Wenn Sie Hilfe bei der Erstellung Ihres Buyer Persona Konzeptes benötigen, nutzen Sie einfach unseren kostenfreies Buyer Persona Creator. Nach Beantwortung der Fragen erhalten Sie Ihre ausgearbeitete Buyer Persona in Ihr Postfach.

Ihre Artikel sollten einen Bezug zu Ihrer Branche haben – es sollte dabei nicht um Sie selbst bzw. Ihr Unternehmen gehen. Schließlich möchten Sie Besucher anziehen, die noch nie etwas von Ihrem Unternehmen gehört haben. Und die suchen im Internet vermutlich nicht nach Ihnen, sondern nach einem branchenrelevanten Thema. Wenn Sie nur über sich selbst bloggen, wird Ihr Blog kaum gefunden werden. Informationen zu Ihrem Unternehmen können Sie dann auf den anderen Seiten Ihrer Website zur Verfügung stellen.

Brainstorming ist ein guter Ausgangspunkt, um gleich eine ganze Reihe von möglichen Themen für Blogartikel zu finden. Falls Sie Inspiration brauchen, fragen Sie Ihre Kollegen aus anderen Teams – vielleicht haben Mitarbeiter aus Vertrieb und Kundendienst ja ein paar zündende Ideen.

Um ihnen auf die Sprünge zu helfen, stellen Sie ihnen Fragen wie: Welche Fragen werden uns am häufigsten gestellt? Wobei brauchen unsere Kunden Hilfe? Welche Aspekte der Branche müssen unter Umständen erklärt werden? Welche Themen werden auf anderen Blogs aus der Branche, in den sozialen Medien und von der Konkurrenz behandelt?

Die Themen, über die Sie schreiben, sollten auch nicht zu allgemein gefasst sein. Es empfiehlt sich aber, mit einem allgemein gehaltenen Thema anzufangen und es dann näher einzugrenzen.

Wenn Sie zum Beispiel Laufschuhe verkaufen, möchten Sie vielleicht einfach nur über Laufschuhe schreiben. Davon ausgehend können Sie sich aber verschiedene Ansätze überlegen, um sich mit diesem übergeordneten Thema zu beschäftigen. So könnten Sie etwa über die „besten Laufschuhe für Marathons“ oder die „Lebensdauer von Laufschuhen“ schreiben.

Denken Sie bei der Themenauswahl auch gleich an die Keyword-Recherche. Keywords sind Begriffe und Wortgruppen, die Nutzer in Suchmaschinen eingeben. Mit anderen Worten: Es sind die Themen, über die sich Internetnutzer informieren wollen. Versetzen Sie sich also in die Schuhe Ihrer Buyer-Personas und fragen Sie sich, nach welchen Begriffen diese suchen werden, und welche Begriffe sie mit Ihrer Branche assoziieren werden.

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Den perfekten Blogartikel für einen Firmenblog verfassen

Bei der Keyword-Optimierung von Blogbeiträgen geht es nicht darum, so viele Keywords wie möglich im Text unterzubringen. Ein solcher Ansatz könnte sogar nach hinten losgehen, denn moderne Suchmaschinen reagieren empfindlich auf dieses sogenannte „Keyword-Stuffing“ – auf ein gutes Ranking haben Sie dann keine Chance mehr.

Zudem lesen sich derartige Texte auch nicht besonders gut und gute Lesbarkeit ist ein Ranking Faktor, der für Suchmaschinen eine recht hohe Priorität hat. So soll sichergestellt werden, dass Sie die Absichten und Bedürfnisse Ihrer Leser berücksichtigen.

Achten Sie also darauf, dass die Verwendung von Keywords in Ihren Texten nicht unnatürlich oder forciert wirkt. Daher sollten Sie sich pro Blogbeitrag auf ein einziges Longtail-Keyword konzentrieren. Natürlich können Sie mehr als nur ein Keyword in einem Beitrag verwenden, jedoch sollten Sie das Thema des Beitrags eng genug fassen, um diesen wirklich für ein einziges Keyword optimieren zu können.

Weshalb empfiehlt es sich, Longtail-Keywords zu verwenden? 

Diese längeren, oft fragenbasierten Keywords sorgen dafür, dass Ihre Beiträge sich eng an den spezifischen Wünschen Ihrer Zielgruppe orientieren. Website-Besucher, die nach Longtail-Begriffen suchen, lesen sich entsprechend optimierte Beiträge sehr wahrscheinlich vollständig durch und suchen dann unter Umständen nach weiterführenden Informationen.

Mit anderen Worten: Mit Longtail-Keywords ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie mit Ihren Beiträgen die richtige Art von Traffic generieren können, nämlich Besucher, die sehr wahrscheinlich zu Leads konvertieren.

Versuchen Sie nicht, in einem Blogbeitrag alle Probleme auf einmal zu lösen. Fassen Sie Beiträge thematisch eng, damit Leser und Suchmaschinen sofort erkennen können, worum es darin geht.

Gleichzeitig generieren Sie so qualifizierteren Traffic, denn Sie können davon ausgehen, dass die Besucher auch wirklich nach Informationen zum jeweiligen Thema suchen.
Wie bereits erwähnt empfiehlt sich Brainstorming, um mögliche Themen für Blogbeiträge zu finden. Dabei werden Sie höchstwahrscheinlich direkt auf eine ganze Reihe möglicher Themen stoßen. Und das ist auch gut so, denn dann können Sie leichter eine langfristige Blogstrategie entwickeln und Content erstellen, der spezifische Conversions unterstützt.

Manchmal ergeben sich die Ideen auch fast von selbst: Wenn Sie zum Beispiel einen längeren Leitfaden anbieten und promoten wollen, könnten Sie die Themen aus diesem Leitfaden jeweils in einzelnen Blogbeiträgen behandeln. Leser, die auf einen solchen Blogbeitrag stoßen und ihn hilfreich finden, werden dann vermutlich eher auf einen CTA klicken, um das entsprechende Angebot aufzurufen.

Ziel Ihrer Blogbeiträge sollte es sein, dass sich kontinuierlich relevante potenzielle Kunden für Ihr Angebot interessieren.

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Das Unternehmen Blog - der erfolgreiche Unternehmensblog

Nachdem Sie sich für ein Thema entschieden haben, benötigen Sie als nächstes einen
ansprechenden Titel. Der Titel ist vermutlich das wichtigste Element eines Blogbeitrags, denn die meisten Besucher entscheiden anhand des Titels, ob sie einen Beitrag lesen oder nicht.

Der Titel ist das erste was potenzielle Kunden von einem Beitrag sehen und muss also ihr Interesse wecken. Überlegen Sie sich zunächst einen Arbeitstitel für Ihren Blogbeitrag. Das ist ein vorläufiger Titel, mit dem Sie arbeiten, während Sie Ihren Artikel schreiben.

Ausgehend von Blogartikel verfassen dieser Rohfassung können Sie Ihr Thema dann weiter eingrenzen und sich auf einen bestimmten Ansatz konzentrieren.

Formulieren Sie Ihren Titel so, dass er das gewählte Longtail-Keyword enthält. Das Longtail Keyword sollte sich also auch als kurze Beschreibung des Artikelinhalts eignen.

Der Wert eines Beitrags sollte im Idealfall schon in der Überschrift klar werden. Achten Sie auch darauf, die richtigen Erwartungen zu wecken: Was können die Leser aus Ihrem Beitrag mitnehmen? Welche Informationen werden behandelt? Welches Format wird der Blogbeitrag haben? 

In diesem Corporate Blog Beispiel vermittelt der Titel des Blogbeitrags eindeutig, dass es hier um Followup-E-Mails geht. Aber nicht nur das – die Leser erfahren auch, dass sie kostenlose Vorlage angeboten bekommen. Sie wissen also ganz genau, was sie aus diesem Blogbeitrag mitnehmen können, wie wertvoll er für sie ist und ob er relevante Informationen enthält.

Unsere eigenen Erfahrungen zeigen, dass:

  • der Titel eines Blogbeitrags idealerweise ca. 60 Zeichen lang ist
  • Überschriften mit acht bis zwölf Wörtern am häufigsten auf Twitter geteilt werden;
  • und Überschriften mit zwölf bis 14 Wörtern am häufigsten auf Facebook geteilt werden.

Wenn es Ihnen schwerfällt, Ihre Titel kurz zu halten, können Sie mit dem Title Tag Preview Tool von Sistrix und Twitter überprüfen, wie Ihre Überschriften in den Suchergebnissen und beim Teilen in sozialen Medien aussehen werden. 

Google misst die Titellänge zwar eigentlich nicht anhand der Zeichenanzahl, sondern anhand der Pixelbreite. Eine grobe Vorgabe zur Zeichenanzahl ist in der Praxis jedoch weitaus nützlicher. Vor Kurzem wurde die Pixelbreite für organische Suchergebnisse von ca. 500 Pixel auf 600 Pixel geändert, was ungefähr 60 Zeichen entspricht.

Denken Sie daran, dass der Titel eines Beitrags eine Hilfe für Ihre Leser sein soll. Falls Ihr Titel sehr lang ist, sollten Sie Ihr Keyword demnach möglichst weit an den Anfang stellen. Wird die Überschrift in den Suchergebnissen am Ende abgeschnitten, bekommen Nutzer so immer noch die wichtigsten Kerninformationen.

Was muss man bei der Erstellung von Inhalten für den Unternehmensblog beachten?

Kommen wir nun zum eigentlichen Text eines Blogbeitrags. Hier gilt es auch darauf zu achten, Ihre Artikel so zu formatieren und zu optimieren, dass sie sowohl für Leser als auch für Suchmaschinen gut lesbar und verständlich sind.

In der Einleitung kommt es vor allem darauf an, das Interesse und die Aufmerksamkeit der Leser zu wecken, sodass sie den Rest des Beitrags lesen wollen. Wenn Ihre Leser nach den ersten Abschnitten oder sogar Sätzen das Interesse verlieren, kann ein Beitrag noch so gut sein – sie werden ihn nicht lesen. 

Es kommt also darauf an, die Leser bei der Stange zu halten – mit Humor, mit Einfühlungsvermögen oder mit interessanten Fakten oder Statistiken.

Gehen Sie in der Einleitung auch kurz auf den Zweck des jeweiligen Artikels ein und erläutern Sie, inwiefern er Lesern bei einem Problem hilft, das sie vielleicht haben. Die Einleitung sollte idealerweise auch den Titel noch etwas näher erläutern. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, um Leser zu vergraulen, als sie mit Keywords zu ködern und auf eine Webseite zu locken, die sich dann als irrelevant herausstellt. 

Ein Beitrag muss also tatsächlich das zum Thema haben, was im Titel steht. Das gibt den Lesern einen Grund weiterzulesen und bestärkt sie darin, dass der Artikel für sie relevant ist und mit ihrer persönlichen Situation zu tun hat.

Nachdem Sie das Interesse der Leser geweckt haben, müssen Sie natürlich auch liefern. Der eigentliche Text Ihrer Blogbeiträge muss Ihren Lesern einen entscheidenden Mehrwert bieten, und Sie müssen hier die Versprechen erfüllen, die Sie Ihren Lesern gegeben haben: Ihre Artikel müssen den Erwartungen gerecht werden, die Sie im Titel und der Einleitung geweckt haben.

Wiederholen Sie Ihre Keywords in normalen Abständen im Textkörper und in den
Zwischenüberschriften. Übertreiben Sie es aber nicht, sonst riskieren Sie, von Suchmaschinen abgestraft zu werden. Konzentrieren Sie sich auf die Interessen der Leser und nicht darauf, wie oft Sie ein Keyword oder eine Keywordphrase unterbringen können.

Die Formatierung und visuelle Stilmittel können viel dazu beitragen, dass ein Beitrag
ansprechend aussieht und die Besucher zum Lesen einlädt. In einem Blog hilft vor allem der sogenannte Whitespace, der leere Raum auf einer Seite, um die Übersichtlichkeit zu wahren.

Auf diese Weise werden Leser weniger abgelenkt und können sich auf das Wesentliche
konzentrieren. Vermeiden Sie auch zu lange Absätze, denn in großen Textblöcken wirken Informationen oft schon schwer verdaulich, bevor sie richtig gelesen wurden.

Durch diesen Leerraum ist der Beitrag leichter zu lesen und wirkt trotz seiner Länge nicht überladen. Sie können die Lesbarkeit Ihrer Texte auch verbessern, indem Sie sie visuell gliedern: Verwenden Sie Zwischenüberschriften, Aufzählungszeichen oder nummerierte Listen, um wichtige Aspekte hervorzuheben bzw. zu betonen.

Die Verwendung von Zwischenüberschriften im Corporate Blog

Zwischenüberschriften sind ein wichtiges Element der sogenannten „On-page-SEO“. Sie
strukturieren Texte und teilen sie in Abschnitte, was wiederum Google (und Ihren Lesern) signalisiert, worum es in einem Beitrag geht.

Verwenden Sie für Zwischenüberschriften nicht H1-Tags, die dem Titel vorbehalten sind, sondern H2- oder kleinere Tags. Vergessen Sie auch nicht dabei Ihre Keywords einzubringen.

Eine Fettformatierung wichtiger Wörter erleichtert Lesern das Verständnis der Kernaussagen zusätzlich.

Lockern Sie Ihre Texte auch mit Bildern und Grafiken auf. Es ist manchmal gar nicht so einfach, die Aufmerksamkeit der Leser zu halten, und visuelle Gestaltungsmittel können dabei eine große Hilfe sein. 

Davon abgesehen erleichtern sie auch das Textverständnis. Feature-Bilder werden
normalerweise oben in einem Blogbeitrag platziert und sind ein weiteres Mittel, um den Lesern Lust aufs Weiterlesen zu machen. Diese Bilder sollten thematisch zum jeweiligen Artikel passen, die Leser neugierig machen oder auch provozieren. Dabei müssen sie gar nicht direkt darstellen, worum es in einem Text geht, sollten aber auf jeden Fall irgendwie mit dem jeweiligen Content in Zusammenhang stehen.

Sie sollten also eher auf die beliebten Katzenfotos verzichten – es sei denn, Sie verkaufen Katzenfutter.

Gleiches gilt auch für andere Multimedia-Inhalte: Fotos, Videos, Audiodateien und Social-MediaBeiträge können Texte zusätzlich auffrischen.

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Leads generieren mit dem Internet Blog

Im nächsten Schritt geht es um die Lead-Generierung – und darum, wie Sie Ihren Blog nutzen können, um Lesern weitere Inhaltsangebote zu präsentieren.

Wenn Sie entsprechend Zeit und Mühe in Ihren Blog investieren, werden sich mit der Zeit immer mehr Besucher dafür interessieren. Und mehr Traffic bedeutet mehr Gelegenheiten, Leads für Ihr Unternehmen zu generieren.

Damit sich Ihre Marketinginitiativen auch auszahlen, sollten Sie in Blogartikeln relevante Angebote promoten. Ihr Ziel sollte es sein, Besucher anzuziehen und ihnen Content zu den Themen bereitzustellen, für die sie sich interessieren.

Davon ausgehend können Sie dann relevante nächste Schritte anbieten. Achten Sie aber darauf, dass sie dabei das Nutzererlebnis nicht stören. Schließlich ist es in Ihrem
eigenen Interesse, hilfreich und nicht aufdringlich zu sein.

Einen ersten CTA können Sie bereits nach den einleitenden Absätzen einfügen. Dabei empfiehlt sich ein passiver CTA in Form von verlinktem Text, um nicht sofort mit der Tür ins Haus zu fallen.

Diese passiven CTAs sind wichtig, denn nicht alle Besucher werden einen Artikel vollständig lesen und dann konvertieren. Es könnte also sein, dass Ihnen Conversions entgehen, wenn Sie relativ weit oben im Artikel keinen CTA einfügen.

Platzieren Sie auch einen CTA am Ende Ihrer Blogbeiträge. Dabei sollten die CTAs inhaltlich auf jeden Fall mit dem Inhalt der Artikel in Beziehung stehen. Wer einen Blogbeitrag liest, tut das in der Absicht, etwas daraus zu lernen. Nutzen Sie diese Aufnahmebereitschaft und bieten Sie weiterführende Inhalte mit zusätzlichen relevanten Informationen an.

Im letzten Schritt sehen wir uns an, wie Sie Ihre Blogbeiträge in Hinblick auf die SEO noch zusätzlich optimieren können.

SEO im Unternehmensblog

Damit Suchmaschinen interpretieren können, worum es in einem Artikel geht, empfiehlt es sich, diesen um das jeweilige Longtail-Keyword herum zu optimieren. In der Überschrift und im Text des Artikels sollte das Keyword ohnehin bereits verwendet werden, aber auch bei der URL, im ALT-Text von Bildern und der Meta-Beschreibung lohnt sich die Optimierung.

Besucher sollten schon an der URL eines Blogbeitrags erkennen können, wie Ihre Website aufgebaut ist und welche Inhalte sie erwarten. Und auch Suchmaschinen bevorzugen URLs, die es ihnen und Besuchern erleichtern, die Inhalte und Struktur einer Seite zu verstehen.

An der URL-Struktur dieses Beispiels lässt sich direkt erkennen, dass der Artikel aus dem Servicebereich des Blogs stammt und dass es darin um Feedback in sozialen Medien geht.

Dabei muss die URL nicht genau dem Titel des Artikels entsprechen, sie sollte jedoch möglichst kurz sein. Die URL-Struktur ist hier also ein Kategorisierungssystem für die Leser. Sie wissen so, wo sie sich auf der Website befinden und wie sie von hier zu anderen Seiten gelangen können.

Von Suchmaschinen wird dieses Format ebenfalls bevorzugt, da sie so einfacher klassifizieren können, welche Informationen Suchende in verschiedenen Bereichen Ihres Blogs oder Ihrer Website finden.

ALT Texte für Bilder verwenden

ALT-Text für Bilder ist hilfreich, weil Suchmaschinen bildliche Inhalte nicht erkennen können. Sie können aber erkennen, dass eine Seite Bilder enthält. Und anhand des sogenannten ALT-Text, des alternativen Texts, können sie erfassen, was in einem Bild dargestellt wird – und so können die Bilder wiederum ein gutes Ranking in der Bildersuche erzielen.

Die Meta-Beschreibung soll Suchmaschinen und Leser über das Thema eines Blogbeitrags informieren. Hier sollten Sie auf jeden Fall Ihr Longtail-Keyword verwenden, damit Suchmaschinen und Leser den richtigen Eindruck vom Inhalt bekommen.

Bedenken Sie auch, dass Meta-Beschreibungen große Auswirkungen auf Klickraten haben können, da sie direkt mit den Suchintentionen der Nutzer in Zusammenhang gebracht werden. Je ansprechender eine Beschreibung also ist, desto besser.

Fügen Sie außerdem relevante interne und externe Links in Ihre Artikel ein. Verlinken Sie auf verwandte Blogbeiträge oder auf andere thematisch relevante Seiten Ihrer Website. Wenn Sie in einem Artikel auf ein Thema verweisen, das in einem anderen Blogbeitrag, einem E-Book oder auf einer eigenen Seite behandelt wird, sollten Sie darauf verlinken.

Der Corporate Blog als Bestandteil der Content Marketing Strategie

Ganz allgemein sollte Blogging ein fester Bestandteil Ihrer Content-Strategie sein. Damit Ihre Inhalte aber auch wirklich von Suchmaschinen gefunden werden und um den typischen Suchanfragen von heute gerecht zu werden, sollten Sie Ihre Webinhalte darüber hinaus nach dem sogenannten Themencluster-Modell strukturieren.

Dieses Modell bedient sich einer bestimmten Seitenarchitektur, die durch die Organisation und Verlinkung von URLs konstruiert wird und dabei hilft, ein besseres Suchmaschinen-Ranking zu erzielen. Außerdem hilft die klare Struktur der Inhalte Besuchern dabei, Informationen leichter zu finden.

Diese Architektur besteht aus drei Komponenten:

  • Pillar Content, 
  • Cluster Content und
  • Hyperlinks.

Ihre Blogbeiträge eignen sich dabei hervorragend als Cluster Content, der Hyperlinks
zu weiteren Informationen in Ihrem Pillar Content enthält. Gut für Sie, gut für Suchmaschinen – aber vor allem gut für die Besucher Ihrer Website. Wählen Sie also weitgefächerte Kernthemen aus, für die Sie gefunden werden möchten (so wie am Anfang der Entwicklung neuer Blogbeiträge) und erstellen Sie dann Inhalte basierend auf spezifischen, detaillierteren Keywords, die einem Kernthema unter- oder nebengeordnete Themen behandeln. 

Diese Inhalte – also zum Beispiel Ihre Blogbeiträge – sind durch das Kernthema miteinander verbunden, wodurch eine breitere Autorität in Suchmaschinen entsteht. In der nächsten Lektion beschäftigen wir uns ausführlicher mit diesem Modell und zeigen, warum es für Ihre Content-Strategie von grundlegender Bedeutung ist.

Social Media und gute Corporate Blog Beispiele

Stellen Sie Ihren Lesern auch verschiedene und möglichst einfach zu benutzende Optionen zur Verfügung, um Ihre Blogbeiträge zu teilen. Denn wenn Besucher einen Artikel hilfreich und interessant finden, stehen die Chancen gut, dass sie ihn über einen ihrer bevorzugten SocialMedia-Kanäle teilen wollen – und das ist zusätzliche Reichweite, auf die Sie nicht verzichten sollten.

Und vergessen Sie Mobilgeräte nicht! Fast zwei Drittel der Internetnutzung laufen heute über Mobilgeräte, und deshalb wird das sogenannte „Responsive Design“ immer wichtiger – auch Ihr Blog muss auf Handys und Tablets gut les- und nutzbar sein.

Denken Sie schon bei der Strukturierung Ihrer Blogbeiträge an die Nutzung auf Mobilgeräten. Welches Nutzererlebnis haben die Leser, wenn sie einen Artikel nicht am Computer, sondern auf ihrem Smartphone lesen? Vielleicht müssen Sie Ihre Beiträge etwas anpassen und sie zum Beispiel kürzen?

Zu guter Letzt kommt es auch darauf an, regelmäßig neue Blogbeiträge zu veröffentlichen. Doch mit der Anzahl der Beiträge allein ist es nicht getan. Es gibt unzählige Blogs im Internet, deshalb müssen Sie unbedingt auf die Qualität achten.

Veröffentlichen Sie lieber einen Beitrag weniger, als einen gerade mal mittelmäßigen Artikel in Ihren Blog zu setzen.

Setzen Sie sich einen Zeitplan fürs Blogging. Je häufiger Sie bloggen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Website gefunden wird. Denn jeder neue Blogbeitrag ist eine Gelegenheit, neue Besucher anzuziehen. Je häufiger Sie hochwertige Beiträge veröffentlichen, desto stärker wird sich Ihr Blog auch auf Ihr Unternehmen
auswirken.

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Fazit: Der Unternehmensblog als Motor Ihrer Leadgen

Guter Content heißt Traffic - und zwar zielgerichteter Traffic. Ist es nicht das, was wir wollen. Mit Content bieten Sie Ihren Interessenten und Leads Nutzen und Mehrwerte, die sie auf Ihrere Kundenreise für Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt benötigen. Google selbst hat das Thema gut mit dem Zero Moment of Truth beschrieben.

Haben Sie frischen Content regelmäßig auf Ihrer Website, dann sind Sie schon ein gutes Stück in Ihrer Inbound Marketing Strategie vorangekommen. Nun gilt es, ein Marketing- und Sales-System aufzubauen, das aus Leads auch messbar Kunden macht.

Wenn Sie Interesse an diesem Thema gewonnen haben, vereinbaren Sein einfach ein kostenfreies Beratungsgespräch, in dem wir über die Möglichkeiten und Chancen der modernen Neukundengewinnung für Ihr Unternehmen mit Ihnen sprechen.

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